Klimawandel

Wer tut was gegen den Klimawandel?

Was tun die Länder der Welt gegen den Klimawandel?

Im Dezember 2015 unterzeichneten 195 Staaten das Pariser Klimaabkommen. Dies ist der wichtigste Pakt für die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels, und die Länder unternehmen Schritte, um ihn zu erfüllen. Das Vereinigte Königreich, Norwegen, Frankreich und Neuseeland sind einige der Länder, die sich gesetzlich verpflichtet haben, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Aber sind die Länder tatsächlich auf dem richtigen Weg, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen?

Dieser Abschnitt erklärt, wie das Pariser Abkommen funktioniert und warum die COP26 in Glasgow, Vereinigtes Königreich, der Zeitpunkt ist, an dem von den Nationen der Welt erwartet wird, dass sie ihre Ambitionen das nächste Mal steigern. Es befasst sich auch mit der Rolle des Vereinigten Königreichs bei der Bekämpfung des Klimawandels und untersucht, warum es Vorteile bringt, eine Führungsrolle bei der Reduzierung von Emissionen zu übernehmen.

Wie haben sich die Nationen der Welt darauf geeinigt, gegen den Klimawandel vorzugehen?

Im Dezember 2015 haben 194 Staaten und die Europäische Union das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Dies ist der wichtigste Pakt für die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels. Mit der Unterzeichnung des Abkommens haben sich die Nationen der Welt verpflichtet, den Anstieg der globalen Erwärmung auf „deutlich unter 2 °C“ zu begrenzen, mit dem Ziel, ihn auf 1,5 °C zu halten.

Sie setzen sich auch das Ziel, dass die globalen Emissionen so schnell wie möglich ihren Höhepunkt erreichen und dann in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den vom Menschen verursachten Emissionen und der Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre erreichen. was zu sogenannten „Netto-Null-Emissionen“ führt. Die entwickelten Länder haben sich auch verpflichtet, Entwicklungsländer finanziell stärker zu unterstützen, um gegen den Klimawandel vorzugehen.

Mit der Unterzeichnung des Abkommens haben sich die Länder verpflichtet, ihre eigenen freiwilligen Zusagen vorzulegen und zu erfüllen, die darlegen, wie sie ihre Emissionen senken und sich an den Klimawandel anpassen werden. Diese sind als national festgelegte Beiträge (NDCs) bekannt. Die Zusagen werden durch einen internationalen Mechanismus überwacht, der den kollektiven Fortschritt in Bezug auf die Ziele des Abkommens überprüft. Dies ist die „globale Bestandsaufnahme“, die erstmals 2023 und anschließend alle fünf Jahre durchgeführt wird.

Die Länder sind gesetzlich verpflichtet, ihre Zusagen im Rahmen des Pariser Abkommens abzugeben. Die Abgabe der Zusagen muss jedoch durch nationale Gesetze und Richtlinien sichergestellt und durchgesetzt werden. Durch die transparente Veröffentlichung der verschiedenen nationalen Zusagen ermöglicht es das Abkommen, Staaten zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie ihre Versprechen nicht einhalten. Der globale Bestandsaufnahmemechanismus übt auch Druck auf die Länder aus, ihre Ambitionen im Laufe der Zeit zu steigern, indem sie regelmäßig die Fortschritte bei den gemeinsamen globalen Zielen überprüft.

Dieser Ansatz ist einer der Gründe, warum Experten für internationale Beziehungen darauf hinweisen, dass das Pariser Abkommen ein wichtiger neuer Schritt für globale Klimaschutzmaßnahmen war. Indem es auf freiwillige Zusagen und transparente Überprüfungsverfahren setzt, umgeht es die heikle Frage, wie eine internationale Einigung auf rechtsverbindliche Ziele zur Senkung der Treibhausgasemissionen erreicht werden kann. Es ist zu hoffen, dass dieser Ansatz einen realistischeren Weg für internationale Klimaschutzmaßnahmen schafft.

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